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16 Nov

Unter dem Radar: Kryptos (Heavy Metal)

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Mehrere Touren durch Europa, darunter eine als Support von Death Angel, ein Auftritt auf der Kirmes von Wacken und weitere Auftritte auf kleineren Festivals in Deutschland...zu Recht kann man sich die Frage stellen, warum wir Kryptos in dieser Rubrik überhaupt noch vorstellen müssen.

Der Grund liegt darin, dass Kryptos seit fast zwei Jahrzehnten als Speerspitze der indischen Metalszene voranschreitet und dafür kämpft, den Metal in Indien aus dem Untergrund hervorzuholen. Da man aber davon hierzulande kaum etwas mitbekommt, stellen wir euch die Band an dieser Stelle ausführlich vor.


Kryptos wurde zwar schon im September 1998 gegründet, doch dauerte es sechs Jahre, ehe das erste Album „Spiral Ascent" veröffentlicht wurde. 2008 unterzeichnete die Band einen Vertrag mit dem kalifornischen Label Old School Metal Records und brachte über dieses „The Ark Of Gemini", ihr zweites Album, heraus. 2010 machte man sich dann auf, als erste indische Metalband überhaupt durch Europa zu touren. Es folgte der Wechsel zum deutschen Label AFM Records und 2012 erschien das dritte Album „The Coils Of Apollyon", welches überwiegend hervorragende Kritiken bekam. In den nächsten Jahren ging man noch einmal auf Europatournee und unterstützte Death Angel bei ihrer Tour, ehe man sich auf Album Nummer vier konzentrierte. „Burn Up The Night" erblickte im September 2016 das Licht der Metalwelt.


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Aktuelle Besetzung

Nolan Lewis – Guitars/Vocals

Rohit Chaturvedi - Lead Guitars

Ganesh K. - Bass

Anthony Hoover – Drums


Diskographie

2004 Spiral Ascent

2008 The Ark Of Gemini

2012 The Coils Of Apollyon

2016 Full Throttle (single)

2016 Burn Up The Night


Review zu „The Coils Of Apollyon"


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Ragnarock 2013: Vor der Bühne versammelt sich die Menge, es geht in den Endspurt. Doch bevor der Headliner dran ist, sind erst einmal Kryptos an der Reihe. Für viele, wenn nicht für alle Gäste, sind die Inder ein unbeschriebenes Blatt, und so macht sich eine gespannte Erwartung vor der Bühne breit. Was dann kommt, ist ein Feuerwerk an Heavy Metal der alten Schule! Vom ersten Riff an geben die Inder Gas und heizen dem Publikum mächtig ein, lassen einen Song nach dem anderen über das Publikum hinwegrollen und versetzen auch den letzten Kopf auf dem Festival in heftiges Nicken. Kryptos legten eine Energie und Spielfreude an den Tag, dass der danach folgende Headliner Desaster für viele blass wirkte.


Diese Energie, die Kryptos live an den Tag gelegt haben, findet sich, zum Glück, auch auf Konserve wieder. „The Coils Of Apollyon" ist ein sehr gutes Beispiel, denn Songs wie „The Mask Of Anubis", „Nexus Legion", „Spellcraft" oder das hervorragende „Serpent Mage" reißen den Hörer schon nach kurzer Zeit vom Sofa und animieren zum Headbangen und Malträtieren der Luftgitarre.


Doch was ist das Rezept der Inder? Man nehme als Grundlage alle Elemente des Old School Heavy Metals und gebe eine gewaltige Prise Thrash mit hinzu. Zusammen mit natürlichem Spielwitz und -freude ergibt sich daraus ein Stil des Heavy Metals, der den Spagat zwischen alt und modern schafft, dabei aber nicht aufgesetzt oder erzwungen wirkt. Knackige Gitarrenriffs und -soli treffen hier auf eine Rhythmusfraktion, die voranmarschiert, und die raue und kraftvolle Stimme von Nolan Lewis. Alles zusammen ergibt eine Einheit, die es mit ihrer Eingespieltheit schafft, den Songs nicht nur Leben einzuhauchen, sondern ihnen auch etwas Eigenständiges mitgibt. Dadurch entsteht ein Sog, dem man sich nicht entziehen kann. Wer Kryptos kennt, weiß, wovon ich rede. Und wer sie zum ersten Mal hört, wird sehr schnell merken, was ich meine...


Tracklist

1. The Mask Of Anubis

2. The Coils Of Apollyon

3. Serpent Mage

4. Nexus Legion

5. Eternal Crimson Spires

6. Spellcraft

7. Starfall

8. Visions Of Dis

9. The Isles Of Voices

Weitere Informationen

Letzte Änderung am Freitag, 25 November 2016 17:20
eviloli

Just when I know all of life's answers,
they changed all the questions!

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