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08 Okt

Unter dem Radar: The Giant's Vault (Hard/Blues/Stoner Rock)

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Bandlogo Bandlogo The Giant's Vault

Aus spontanen Aktionen und Ideen entstehen meist gute Sachen. Auch bei The Giant's Vault lief es so. Nach einem gemeinsamen Gig Anfang 2016 entschieden sich Dennis Wößner, Daniel Schröter und Sebastian Kunz, dass sie weiterhin ihre Kräfte bündeln und gemeinsam Musik machen wollen. The Giant's Vault war geboren!

Spielte man bei dem spontanen Kneipengig noch 60er und 70er Jahre Hard Rock-Klassiker nach, machte man sich schnell daran, eigene Songs und vor allem einen eigenen Sound zu kreieren. Die drei schrieben in ein paar Monaten neue Songs und feilten in intensiven Jamsessions so lange an diesen, bis man fünf davon in Eigenproduktion aufnehmen und auf eine Demo-EP bannen konnte. Auch auf den Bühnen Hessens und Deutschlands machte man auf sich aufmerksam. Neben vielen kleineren Shows ist der Auftritt auf der Mental Stage beim Herzberg Festival (Deutschlands größtes Hippie-Festival) sicher als Höhepunkt zu sehen.


The-Giants-Vault


Aktuelle Besetzung

Dennis Wößner – Bass, Vocals

Sebastian Kunz – Drums

Daniel Schröter – Guitar


Diskographie

2016 The Giant's Vault EP (Demo)


Review zu „The Giant's Vault EP"


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Langsam und bedächtig startet der erste Song. Es wabern brummende und verzerrte Töne durch die Boxen, ehe die Gitarre zu ihrem hypnotisierenden Spiel ansetzt, welches von den Drums und dem Bass getragen wird. Es entsteht ein Sog durch die Musik, dem man sich als Hörer nur schlecht entziehen kann. Man taucht in die Musik ein und lässt sich einfach von ihr treiben...


Mit dem Instrumental „The Giant" begann der Auftritt von The Giant's Vault auf dem Post Valley Festival. Aber auch die Demo-EP beginnt mit eben diesem Stück und es ist der passende Beginn für die fünf Lieder umfassende Scheibe. Denn ein Riese startet nicht gleich von Null auf Hundert, nein, er steht langsam und bedächtig auf, um dann mit großen Schritten voranzuschreiten.


Mit „Never Follow" zeigen dann The Giant's Vault ihre wahre Stärke. Sie nehmen den Sound und das Feeling des 70er Hard Rock und kombinieren dieses mit modernen Stilmitteln aus dem Stoner Rock. Ok, das ist jetzt noch keine große Leistung, aber wenn es mit so einer spielenden Leichtigkeit geschieht, wie es bei den Osthessen der Fall ist, ist das sehr beeindruckend. Nichts wirkt an dieser Kombination aufgesetzt oder gekünstelt, im Gegenteil, beides ergänzt sich und wirkt organisch gewachsen. „Never Follow" oder auch „4 AM" erklingen dadurch wie Songs von Deep Purple, die man mit einem etwas modernerem Gewand in die jetzige Zeit transportiert hat, ohne dass aber das eigentliche Gefühl der 70er Jahre dabei verloren geht.


Der für mich stärkste Song auf der EP ist aber „The Tables Have Turned", welches sich (für mich) tief vor Led Zeppelin verbeugt. Riffing, Aufbau des Songs und sogar die Stimme von Dennis Wößner... all das erinnert mich so stark an Songs von Page, Plant, Jones und Bonham, dass ich eine Gänsehaut bekomme. Es ist eine hervorragende Leistung, die man würdigen muss. Wie man das am besten macht? Ganz einfach: Lautstärke auf Elf drehen, zurücklehnen und genießen! Dass es aber auch anders geht, zeigen The Giant's Vault mit „Won't Accept". Hier schlagen sie eher die ruhigeren Töne an und überzeugen vor allem mit gefühlvollem Spiel an den Instrumenten. Ein klasse Abschluss der EP, der noch einmal zum Träumen und Genießen einlädt.


Man kann The Giant's Vault mit dieser EP nur eine Meisterleistung bescheinigen. Alle fünf Songs bewegen sich auf einem wahnsinnig hohen Niveau und keiner davon fällt nach unten oder oben hin ab. Doch auch die Leistung an den Instrumenten ist wahrhaft meisterlich. Daniel Schröter an der Gitarre zaubert einige klasse Soli hervor oder überzeugt einfach mit seinem Riffing, während Sebastian Kunz an den Drums und Dennis Wößner am Bass für Beständigkeit sorgen und die Songs und die Gitarre tragen. In das Gefüge der Instrumente passt die Stimme von Wößner wie die Faust aufs Auge und weiß sowohl in den höheren als auch in den ruhigen Tönen zu überzeugen. Kurz gesagt, es passt hier alles zusammen und man darf gespannt sein, wie sich The Giant's Vault weiterentwickeln.


Tracklist

1. The Giant

2. Never Follow

3. The Tables Have Turned

4. 4 AM

5. Won't Accept

Weitere Informationen

eviloli

Just when I know all of life's answers,
they changed all the questions!

Medien

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