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30 Nov

26.11.2016 - K19 Kassel - ENTOMBED A.D. + VOIVOD + LORD DYING

Entombed A.D., Voivod, Lord Dying Entombed A.D., Voivod, Lord Dying Moshpit Crew Kassel

Kassel, was war das denn?! Wer am 26.11.2016 im K19 bei ENTOMBED A.D., VOIVOD, LORD DYING und MORBID EVILS anwesend war, hat sich diese Frage vermutlich auch gestellt. Das ausverkaufte Konzert dürfte als eines der besten in die Memoiren der Kassler Moshpit Crew eingehen!

Sie hatten den richtigen Riecher, als sie dieses Package im Rahmen der „Dead Dawn European Tour“ nach Kassel holten, denn wer die Szene in der nordhessischen Stadt kennt, weiß, dass größere Veranstaltungen hier leider mit dem Risikofaktor „Bequemlichkeit der Leute“ verbunden sind. An der Moshpit Crew selbst liegt das nicht, denn sie geben sich größte Mühe und umso erfreulicher war die Tatsache, dass das Konzert schon zu Beginn der MORBID EVILS ausverkauft war. Bitter natürlich für die, die abgewiesen werden mussten, aber sonst wäre das K19 auch aus allen Nähten geplatzt.

So standen die Besucher um 20.15 Uhr bei LORD DYING dicht gedrängt, um sich vom Sludge Metal der US-Amerikaner aus Portland durchschütteln zu lassen. Sie eröffneten mit „Greed Is Your Horse“ und „The Clearing At The End Of The Path“ und ihre druckvolle Musik ging im wahrsten Sinne des Wortes durch Mark und Bein. Zwar gab es wohl technische Probleme auf der Bühne, doch im Publikum war davon nichts zu merken, denn hier gab es am Sound nichts zu meckern. Auf das treibende „What Is Not...Is“ folgte das schleppendere „A Wound Outside Of Time“ und besonders bei letzterem konnte man kaum noch stillstehende Köpfe im Publikum entdecken – zu Recht! Leider beschloss die Band aufgrund der Technikprobleme, ihren Auftritt zu verkürzen und ihn nach „All Hopes Of A New Day... Extinguished“ und „Darkness Remains“ beendeten. Schade drum, denn nichtsdestotrotz war es ein guter Auftritt, der den Leuten sichtlich Spaß bereitete und sie, wie Gesprächen zu entnehmen war, sehr überzeugt hatte.

In der halbstündigen Umbauphase konnte man das Gedränge und die entsprechende Wärme in der Location gegen Winterluft um den Gefrierpunkt eintauschen, bevor es um 21.30 Uhr mit VOIVOD weiterging. Die Kanadier, deren Stil sich schwer fassen und am besten als futuristischer Thrash Metal mit Industrial-Elementen beschreiben lässt, sind somit nicht für jedermann was, doch haben sie viele eingefleischte Fans und vor der Bühne war es wieder gerammelt voll. Sie stiegen mit „Killing Technology“ und „Tribal Conviction“ in ihr Set ein und gaben von Anfang an alles. So viel Spielfreude sieht man selten! Mit „Order Of The Blackguards“ gab es später einen weiteren Song vom Album „Killing Technology“ aus dem Jahr 1987 und anschließend das ruhigere „Fall“ von der aktuellen „Post Society“-EP. Mit dem Titeltrack selbiger und „Psychic Vacuum“ ging es dann aber wieder rund, bevor der Klassiker „Voivod“ von 1984 die Schlussnummer darstellte. Die Spielfreude der Band übertrug sich auf das angetane Publikum und es gab einige Moshpits zu verzeichnen. Auch VOIVOD konnten ihre Zuschauer offensichtlich mehr als zufriedenstellen, bevor ENTOMBED A.D. als Headliner die Bühne betraten.

Bei diesen sollte es nun Schweden-Death vom Feinsten geben. ENTOMBED A.D. starteten mit „Midas in Reverse“ und die Stimmung war von Anfang an super: Im Publikum stand man sich quasi gegenseitig auf den Füßen und Sänger Lars feierte das Konzert und die Leute mindestens genauso wie sie die Band. Mit neueren Songs wie „Second To None“, „The Winner Has Lost“ oder „Waiting For Death“ sowie ENTOMBED-Klassikern à la „Left Hand Path“, „Wolverine Blues“ und “Supposed To Rot” wurde ein gemischtes Set präsentiert. Auch aus der mittleren Schaffenszeit von ENTOMBED war z.B. mit „I For An Eye“ etwas dabei. Fast nach jedem Song fragte Lars die Menge auf Deutsch, ob sie noch einen wollen, so dass sich nahezu jedes Lied bereits wie eine Zugabe anfühlte und die Stimmung immer mehr anheizte. Natürlich flogen überall die Haare, es gab Moshpits sowie etliche Stagediver und irgendwann war die Ausgelassenheit im Grunde nicht mehr steigerbar - selbst die Band griff zwischendurch immer wieder zur Wodkaflasche oder zu Zigaretten. Auch die Moshpit Crew legte kräftig nach und verteilte Schnaps aufs Haus vor und auf der Bühne – eine tolle Geste!

Besser hätte dieser Konzertabend nicht verlaufen können und dementsprechend blickte man nach ENTOMBED A.D. überall in glückliche Gesichter. Weder gab es etwas am Sound auszusetzen, noch wurde der Zeitplan gesprengt oder sonstiges – es passte einfach alles. Ja Kassel, das war der Hammer! Besonders für diese Stadt und die ansässigen Veranstalter war das Konzert ein erfreulicher Erfolg und es bleibt zu hoffen, dass kommende ähnlich verlaufen. Denn auch hier gilt: Support your local underground! Zwar hat es sich hier natürlich nicht um ein untergründiges Event gehandelt, doch größere sind logischerweise nur möglich, wenn der Underground und seine Akteure unterstützt werden!

Weitere Informationen

  • Band(s): Entombed A.D., Voivod, Lord Dying, Morbid Evils
  • Wann: 26.11.2016
  • Wo: K19 Kassel
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