Warning: include(/var/www/live/live.undergrounded.de/templates/gk_musicity/js/lnk.php): failed to open stream: No such file or directory in /var/www/undergrounded/templates/gk_musicity/layouts/default.php on line 57 Warning: include(): Failed opening '/var/www/live/live.undergrounded.de/templates/gk_musicity/js/lnk.php' for inclusion (include_path='.:/usr/share/php:/usr/share/pear') in /var/www/undergrounded/templates/gk_musicity/layouts/default.php on line 57
28 Nov

16.11.2016 - E-Werk Köln - OPETH

Opeth Opeth Kingstar Music

Am 16.11 machten OPETH im Zuge ihrer „Sorceress World Tour“ Station in Köln. Obwohl es sich um einen Mittwoch handelte, fanden sehr viele Leute den Weg ins E-Werk, um die Großmeister des Progressive Metals zu erleben.

 

Vorband an diesem Termin waren die Norweger SAHG, doch wer den Feierabendverkehr in Köln kennt, weiß, dass es fast unmöglich ist, rechtzeitig vor Ort zu sein, wenn man sich nicht übermäßig früh auf den Weg machen kann.

Wie immer wurde der Auftritt von OPETH mit „Through Pain To Heaven“ von POPOL VUH eingeleitet und dann ging es passend zum neuen Album und zur Tour mit dem Titeltrack „Sorceress“ los. Es war wirklich unglaublich voll für einen Wochentag und die Stimmung war von Anfang an ausgesprochen gut. Mikael Åkerfeldt begrüßte die Zuschauer und zeigte sich mit seinen gewitzten Ansagen, die bei den Leuten sehr gut ankamen, als ruhig und sympathisch. Da als nächstes direkt „Ghost of Perdition“ folgte, gab es schon beim zweiten Lied kein Halten mehr im Publikum und jetzt war die Stimmung erst recht ausgelassen. Wer hätte das gedacht bei dieser Band, die sich zuletzt immer weiter von ihren Death Metal-Ursprüngen entfernt hat? Manche behaupten ja sogar, ihre Konzerte seien todlangweilig. Nicht an diesem Abend, nicht bei diesem Set: Nach „Ghost of Perdition“ ging es mit „Demon of the Fall“ sogar zurück ins Jahr 1998 und die Jungs zeigten, dass sie nichts verlernt haben! Der Sound in der Halle war so gut, wie man ihn selten erlebt - wenn auch ziemlich laut - und so bekam man diese beiden Kracher auf beeindruckende Art und Weise in die Gehörgänge gedrückt. Anschließend wurde es erstmal ruhiger und es wurden „The Wild Flowers“ vom aktuellen Album, „Face of Melinda“ und „In My Time Of Need“ gespielt. So langsam beschlich einen doch das Gefühl, dass es besser nicht mehr lang so ruhig weitergehen sollte, denn nun wurde die Stimmung gedrückter und nur von Åkerfeldts selbst aufgelockert, wenn er beispielsweise davon berichtete, wie er mit seiner Tochter auf einem Konzert der Boygroup One Direction war. Mit „Cusp of Eternity“ wurde dann zumindest wieder etwas an Fahrt aufgenommen und bei „Drapery Falls“ vom Album „Blackwater Park“ gab es endlich wieder Åkerfeldts mächtige Growls zu hören, bei denen er erstaunlich unangestrengt wirkte. Es blieb bei diesen, denn danach folgte „Heir apparent“, der vielleicht brutalste Song von OPETH, und entsprechend flogen die Haare im Publikum. Spätestens jetzt kann auch die beachtliche Licht-Show nicht länger unerwähnt bleiben, denn hier erreichte sie wohl ihren Höhepunkt. Passend zur Boygroup-Anekdote gab es mittlerweile auch im E-Werk weibliches Gekreische, mit dem der Sänger mehrmals in den Dialog trat. Als dann die ersten Töne des nächsten Klassikers - „The Grand Conjuration“ – anklangen, rastete die Menge erneut aus. Leider bedeutete dieses Lied auch das Ende des Konzerts. Die Menge jubelte und belohnte die Schweden für diesen fantastischen Gig mit viel Applaus, so dass es tatsächlich noch „Deliverance“ als Zugabe oben drauf gab. Bei diesem technischen Stück zogen die Jungs noch einmal alle Register und zeigten besonders durch den knackigen Schlussteil ihr ganzes Können.

Nach diesem Konzert konnte einem nur das Grinsen ins Gesicht stehen. OPETH hatten zu 100% überzeugt und entgegen so manche Erwartung ein Set abgeliefert, das es in sich hatte: quasi ein Best Of! Und vor allem eins war deutlich zum Ausdruck gekommen: Ja, sie können es noch - quod erat demonstrandum.    

Weitere Informationen

  • Band(s): Opeth, Sahg
  • Wann: 16.11.2016
  • Wo: E-Werk Köln
Letzte Änderung am Montag, 28 November 2016 17:33
scr hartneckig taktart logo logo lanju_03-14w blas
logo infi waldhalla radio-d metal only metalmerchandising
urtod metalanwalt logo r34

undergrounded 2016 - Impressum - Datenschutzerklärung

 

Login