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21 Nov

12.11.2016 - Sputnikhalle Münster - KADAVAR + WUCAN + STRAY TRAIN

Kadavar Kadavar Kingstar Music

Am 12.10.2016 gab es in der Sputnikhalle in Münster die Gelegenheit, eine Retro-Reise zu unternehmen und STRAY TRAIN, WUCAN und KADAVAR live zu sehen!

Unerfreuliche Diskussionen am Einlass führten leider dazu, dass der Beginn von STRAY TRAIN verpasst wurde. Die Band aus Ljubljana, Slowenien, fungierte auf der Europatour von KADAVAR und BLUES PILLS als Support, so auch an diesem Abend. Der Termin in Münster enthielt jedoch eine Änderung: Die anderweitig verpflichteten BLUES PILLS wurden durch WUCAN ersetzt. Schon bei der ersten Band war die Location sehr gut gefüllt und der Blues Rock von STRAY TRAIN kam bei den Leuten offensichtlich gut an! Die Band zeigte viel Spielfreude - passend zu ihren teils ziemlich flotten Songs. Allerdings drängte sich streckenweise leider auch etwas Belanglosigkeit auf und mehr Druck und mehr Innovation würden den Jungs gut tun. Viel hängen geblieben ist am Ende leider nicht, so dass es sich hier um einen soliden Opener handelte, der es vermochte, die Stimmung gut anzufachen – nicht mehr, aber auch nicht weniger!

Setlist: 1. Soulseller

           2. Wish I Could Be Free

           3. Wander Man

           4. Green Card Paradise

           5. Dead Romance

           6. Men Or A Stone


Bei den anschließenden WUCAN aus Dresden, die ihren Stil selbst mit „Kräuterrock“ beschreiben, war es so voll, dass man aufgrund der Aufteilung der Halle von weiter außen leider so gut wie nichts von der Band sehen konnte, wenn man es nicht rechtzeitig in die Menge vor der Bühne geschafft hatte Aber hören konnte man sie gut und das hatte es in sich: Sie begannen mit „King Korea“ vom aktuellen Album „Sow The Wind“, das bis etwa zur Hälfte gemächlich und stimmungsvoll daherkommt und dann an Fahrt aufnimmt – eine passende Wahl! Das Publikum zeigt sich auch direkt angetan. Weiter ging es mit „Owl Eyes“. Sängerin Francis, die zwischendurch immer wieder zur Querflöte oder zum Schellenkranz griff, macht eine top Figur als Frontfrau und wusste mit ihrem kraftvollen Gesang zu begeistern. Auch der Rest der Band gab ordentlich Gas, soweit man das erkennen konnte. Einziges Manko war der - zumindest vom äußeren Rand aus – nicht ganz so gute Sound, durch den vom teils deutschsprachigen Gesang eigentlich kein Wort zu verstehen war. Als Highlight ist das fetzige „Father Storm“ zu nennen, bei dem die Wenigsten ruhig stehen bleiben konnten. Zum Abschluss gab es noch das 15-minütige „Wandersmann“ mit faszinierenden Space Rock-Momenten, so dass hier trotz der Länge keine Langweile aufkam. WUCAN legten einen wirklich tollen Auftritt hin und ihr deutscher Psychedelic Rock ist eigen und bereitet viel Spaß!

Setlist:    1. King Korea

                2. Owl Eyes

                3. Dopetrotter

                4. Ebbe und Flut

                5. Father Storm

                6. Wandersmann

Der Haupt-Act, KADAVAR aus Berlin, legte wenig später mit „Come Back To Life“ los. Wer die Herren kennt, weiß, dass sie nicht nur musikalisch sondern auch optisch absolut die 70er widerspiegeln und somit zu 100% authentisch wirken. So auch an diesem Abend! Schon bevor sie überhaupt begonnen hatten, wurden sie vom Publikum mit Vorschusslorbeeren bedacht, denen sie aber definitiv gerecht werden konnten, wie dieser erste Song schon andeutete. Wenn man es nun vor die Bühne geschafft hatte, gab es am Sound auch nichts mehr zu meckern. „Last Living Dinosaur“, „Broken Wings“...die Jungs hauten einen Kracher nach dem anderen raus. Und allmählich drängte sich einem die Frage auf, ob Drummer Tiger das ganze Konzert über beim Spielen headbangen würde und wie man das aushält. Aber nicht nur er, sondern auch seine beiden Mitstreiter und auch das Publikum gingen gut ab, vor allem bei eingängigen Stücken wie „Black Sun“. Mit „The Old Man“ und „Forgotten Past“ wurde es dann auch mal ruhiger und bei doomigen Parts zitterte der Boden. Und gegen Ende wurde einem bewusst: Ja, Tiger tat es. Respekt! Zum Schluss erzeugten die Jungs mit „Creature Of The Demon“ eine trippy Atmosphäre und spätestens jetzt war man sich sicher, eine Zeitreise zu machen. Leider wurde man anschließend gewaltsam aus dieser gerissen, denn das Konzert schien beendet. Doch das Publikum zeigte so viel Begeisterung, dass es noch das Beatles-Cover „Helter Skelter“ als Zugabe oben drauf gab – großartig! KADAVAR haben sich von ihrer besten Seite gezeigt und wussten absolut zu überzeugen, so dass das Publikum sie zu Recht mit reichlich Applaus belohnte.

 

Insgesamt hat es sich hier Band-technisch um einen tollen Abend zurück in die Zeit der Hippies gehandelt! An den Bands gab es nichts auszusetzen. Doch war es für die ungünstige Lage der Bühne in der Halle zu voll und manchmal war die Lichtshow zu extrem. Das ist aber verschmerzbar. Was allerdings gar nicht ging, waren die unangenehmen Diskussionen am Einlass: Man wird für ein Konzert angefragt, sagt zu und steht dann nicht auf der Liste. Das ist eine Sache. Eine andere Sache ist, zu behaupten, Undergrounded gäbe es gar nicht und wir hätten den vorgezeigten Schriftverkehr selbst geschrieben. Es ist verständlich, dass Skepsis an den Tag gelegt wird, denn theoretisch könnte jede/r behaupten, er/sie hätte eigentlich akkreditiert sein sollen. Aber derartige Unterstellungen sind einfach nur unverschämt. Wenigstens konnte das Missverständnis im Nachgang aufgeklärt werden. Und oh Wunder: Undergrounded gibt es doch.  

Weitere Informationen

  • Band(s): Kadavar, Wucan, Stray Train
  • Wann: 12.11.2016
  • Wo: Sputnikhalle Münster
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