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26 Dez

19.12.2014 SKINJOB, Bunker, Release Konzert, Marburg

innovating the inquisition innovating the inquisition SKINJOB

Undergrounded hat sich der Musik des Untergrundes verschrieben, den Bands die nicht von der Masse gehört werden, sei es, weil sie bei keinem großen Label unter Vertrag stehen, keine kommerziellen Interessen verfolgen oder es ihnen schlichtweg egal ist, ob „die Masse" ihre Musik hört oder mag. 

Nichtsdestotrotz birgt der Untergrund wahre Schätze und Goldadern, nach denen wir unermüdlich für euch schürfen. Ein sehr gutes Beispiel dafür bot das SKINJOB Releasekonzert zu ihrem neuen Album „Innovating the Inquisition" am 19.12.2014. Die Band hat sich ein ausgewähltes Publikum in eine sehr spezielle Location eingeladen. Nachdem man eine Weile durch das hessische Outback fährt (und erfolgreich die ein oder andere Abzweigungen im Wald gefunden hat) kommt man an die Tore eines ehemaligen Militärgeländes. Als geladener Gast gestaltet sich der Einlass zum Glück komplikationlos, trotzdem ist einem etwas beklommen zumute, wenn man an den in aufgreihten Zugängen zu den Bunkern vorbeifährt. Ein einziger davon ist beleuchtet und spendet damit, sobald die Autoscheinwerfer verlöschen die einzige Lichtquelle, so dass man quasi blind in Richtung Licht stolpern muss. Elite as fuck!


Die ebenso abenteuerliche wie stimmungsvolle Anfahrt schreckte nicht allzu viele ab, so dass einem im gut gefüllten Bunker die ausgelassene Stimmung der geschlossenen Gesellschaft entgegen schlug. Man hatte sich auch schon zur Stärkung für die kommende akustische Antimaterie mit Begeisterung an Würstchen und Freibier bedient hat.


„Anstelle eines schlecht besuchten Kneipenkonzerts machen wir lieber eine gemütliche Party mit Freunden! " hatte die Band angekündigt.


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                                              Fotos: Cosima Lorenz


Zum Festpreis war daher nebst Konzert und Tonträger die feste und flüssige Verpflegung vor Ort inklusive. Ein durchaus faires Angebot, das durchblicken lässt wo die Band ihre Schwerpunkte setzt. Es wäre jetzt zuviel gesagt von Spielfreude zu sprechen, als die vier nach diesem recht behaglichen Vorlauf die Bühne betraten und in gewohnt lebensbejahender und fröhlicher Manier die ersten Tieftöne gemischt mit gesprochenen Samples rund um das Thema der menschlichen Psyche und ihrer Störungen wie ein Ungewitter anrollen ließen. Aber ein Funke der Begeisterung (vielleicht auch ein bisschen des genialen Wahnsinns), das neue Material vor Publikum zu spielen, schimmerte doch durch.


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Die spezielle Akustik des Bunkers gab dem Sound von SKINJOB eine körperlich wahrnehmbare Qualität. Der frenetische Beifall nach jedem Song war ein guter Maßstab dafür wie methodisch jede Lebensfreude aus dem Publikum geprügelt wurde. Mit relativ melodischen – für Sludge fast schon gefälligen - Parts wie z.B. bei Sent to Pester schüren sie falsche Hoffnungen, die postwendend durch unerwartete Tempiwechsel in der Luft zerrissen bzw. von einem unterirdisch tief gestimmten Bass niedergewalzt werden.


Im doomigen Tempo eingewiegt verlangte das Publikum nach den sechs Titeln des Albums noch eine Zugabe und wurde mit einem Kracher „Fucking Skinjob" belohnt.


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Alles in allem präsentiert sich das neue Album als Sludge von feiner Machart – durchaus mit Passagen, die auch mal ein bisschen weh tun und an den Nerven zehren, aber auch für weitere Kreise außerhalb des Sludge und Liebhaber des negativistischen Metals und der Antipartymucke geeignet.


Zu kaufen gibt es das Album direkt über die Band LINK


Weitere Informationen

  • Band(s): Skinjob
  • Wann: 19.12.2014
  • Wo: Bunker, Marburg
Letzte Änderung am Freitag, 26 Dezember 2014 16:36
Vanessa

Manche sagen, ich sei bekloppt

- ich finde mich verhaltensoriginell

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