Konzert Reviews (90)

Donnerstag, 16 Oktober 2014 11:27

Earthship / Dimeless / Amber --- 15.10.2014 , Knubbel, Marburg

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„The Earthship has landed....in Marburg." Der Berliner Sludge-Stoner-Doom-Vierer machte im Rahmen seiner "Withered"-Tour eine Zwischenlandung im Marburger Knubbel. Das Knubbel, eine Location, die schon so manchen Undergroundgig gesehen hat, mit seiner Mischung aus Scheune, Partykeller und Wohnzimmer, bietet eine irrwitzig kleine Bühne mit reichlich Platz davor für musikhungrige Konzertgänger.

Mittwoch, 15 Oktober 2014 16:23

04.10.2014 Lantlôs + Falloch + Hallig ----Oberhausen, Helvete

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Lantlôs und Falloch beendeten ihre 16-tägige „Waves of Light“- Tour zusammen mit den Jungs von Hallig am 04.10.2014 im Oberhausener Helvete Metal Club.

Kaum ist die Festival Saison vorbei, starten schon die ersten untergründigen Events und kurz nachdem das Sinister Howling absolviert wurde, folgte mit dem Norwegian Hellcamp auch schon das nächste Konzert, das im Zeichen des Black Metal stattfinden sollte. Wie der Name schon sagt wurden innerhalb des Genres diesmal nur norwegische BM Bands gebucht, die dennoch ein unglaublich heterogenes Gemisch abgeben sollten – Aber fangen wir doch von vorne an!

Wie immer vor einem Nargaroth-Konzert waren auch vor der exklusiven NRW-Show viele Gerüchte im Umlauf, umso gespannter konnte man auf den Abend sein. Als Vorbands gaben sich Dood, Wrack und Mor Dagor die Ehre – Ein viel versprechendes Billing, was die Zerlegung des Oberhausener Resonanzwerks garantieren sollte!

Bei tropischen Innentemperaturen wurde es mal wieder Zeit den Jam Club in Koblenz fachmännisch zu zerlegen. Schumann feierte gebührend, wenn auch um 1 Woche verspätet seinen persönlichen Geburtstagsbash zu dem jeder für einen schmalen Obulus geladen war.

 

Nachdem das Torn Your Ties 2013 aufgrund von städtischen „Auflagen“ nicht stattfinden konnte, freute es uns umso mehr, dass im September 2014 unter dem Namen „TYT Felsenfest“ die nächste Auflage einer der wenigen verbliebenen untergründigen Open Airs im schwäbischen Outback stattfinden konnte.

„Nur noch 800 Meter“ lachte uns das Schild am Parkhaus einer der größten Bergfestungen Europas entgegen. Dass die 800 Meter bergauf über Kopfsteinpflaster gehen sollten, schmälerte allerdings den Eroberungswillen etwas, was uns aber nicht daran hinderte die Herausforderung aufzunehmen.

Freitagabend, Wochenendstart… ab in den Club Soundcheck One, denn mit Night Demon aus den USA und den Jungs von Spitfire aus Karlsruhe wurde der Wochenendbeginn gebührend gefeiert!

Die Lounge des MOVIE ist ein kleiner Part vom Club direkt am Bielefelder Hauptbahnhof. Der Innenraum misst von der Fläche her etwa die von 3 Wohnzimmern, ein kleiner Tresen steht hinten für den Biernachschub mit entsprechender Fachkraft zur Verfügung. Gleich links neben der Eingangstüre ist der Bühnenbereich mit Drumset, Speakern, Mikros, Amps und einem Bühnenmonitor, das Live-Mischpult hängt vertikal an der Wand. Der Abstand vom ersten Fan zur Band beträgt etwa einen Meter; man kann leicht beim exzessiveren Headbangen die Köpfe vorne aneinanderschlagen.

Voll (etwa 60-70 Leute), "familiäre" persönliche Atmosphäre, verhältnismäßig guter Sound. Den Anfang machten das gestandene Trio um EVOKED und heizten mit solidem US-influenced Death Metal (in Richtung Morgoth, Pestilence) die Leute an. An zweiter Stelle überraschten SCALPTURE aus Bielefeld den vollgedrängten Club - zweifellos als Band des Abends in vielerlei Hinsicht: erster Gig, absolut aufeinander abgestimmt und tight wie Hölle, und die Fanmasse brach los und ließ die Matten schwingen - Death Metal im durchdringenden, beschwörenden Midtempo! WIFEBEATER setzten an dritter Stelle das i-Tüpfelchen im Gesamtverlauf des Abends, brachten mit noch mehr Tempo und Energie die Fans zum Headbangen und Abgehen. TRAPJAW [UG] waren als letzte Band diejenigen, die mit spieltechnischer Perfektion und Professionalität am meisten überzeugten; konnten aber leider wegen nach und nach schwindender Fans nicht ganz soviel Spaß haben wie die Bands davor.

Alles in allem war es ein unvergessliches, einzigartiges Konzert mit echter Zusammenseins- bzw. Zusammenhalts-Atmosphäre. Wird hoffentlich bald wiederholt!

 

P.S.: Für die lausige Qualität der Bilder möchte sich der Hobbyknipser due to Lichtverhältnisse, allgemeiner Inkompetenz und steigender Promilleanzahl entschuldigen.

Mittwochabend, einen Tag vorm Feiertag. Gibt es bessere Voraussetzungen für einen schönen Metal-Abend? Vor allem, wenn es sich dabei um den Auftakt der „Freiheit“-Tour von DORNENREICH handelt. Bevor die Österreicher jedoch die Bühne betraten, wurden die rund 100 Anwesenden noch von WASSERMANNS FIEBERTRAUM und HERETOIR aufs Beste unterhalten.

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