15 Mär

Axolotl – Teutonic Invaders

  • geschrieben von  Ghostwriter
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Teutonic Invaders Teutonic Invaders Axolotl

Das Debütalbum der Gelsenkirchener Jungs Axolotl... moment, das Debütalbum??? Ich hab schon vorher von den Jungs gehört und hätte jetzt bei näherer Recherche eigentlich 5 oder 6 Alben, eine Historie die bis 90 zurückreicht und XXXXX-Festival Gigs erwartet...

Naja okay, zwei Demos waren es bisher und bestimmt war das eine ferne Erinnerung an Billings die ich mal irgendwie irgendwo gesehen haben, auf jeden Fall war mir die Band in den Ecken meines Hirns schon geläufig. Aber zurück oder direkt zum Album - Teutonic Invaders klingt gut. Sehr gut. Sehr ausgereift, als wenn Axolotl schon 5 oder 6 Alben, diverse Festivals, eine Historie die bis in die 90ziger usw. usw.


Das Longplayer-Debüt der Jungs beginnt mit einem „unheilschwangeren (im positiven Sinn) Intro, dass Bock auf mehr macht und man wird vom ersten „richtigen“ Track sofort belohnt. „The Inverted Cross“ hat in meinen Augen alles was melodischer Metal braucht, eine eingängiges Melodie, ein passendes Riffing und eine kräftige alles zerprügelnde Stimme, supported by bass'n drums die das ganze mächtig aber trotzdem dezent anleiten. Eigentlich besticht die komplette Platte mit ausgefeiltem Riffing und wirklich solider Arbeit an allen Instrumenten. Der eine oder andere Patzer bei den teilweise angestrengt wirkenden Gitarrensoli fällt nicht besonders auf und geht (glücklicherweise) im Gesamtkonstrukt unter. Wenn man das Intro und das aus meiner Sicht deplatzierte Intermezzo des Track 7 „Mors Et Corruptio, das als reines Klavierpianotastenspiel konzipiert ist, außen vornimmt, bekommt man nichts anders als durchdachten und „heavtigen“ Metal. Erwähnenswert wäre auch der letzte Track, der ein bisschen aus der Rolle fällt und den ich als reines Sauflied zur Auflockerung der Masse auf den Gigs sehe - Titel ist "Metal and Beer" und mehr ist dahinter auch nicht versteckt - Saufen Junge!


Die Scheibe in ein Genre zu stopfen halte ich dabei für eine echte Sünde, Death, Heavy und ein bisschen Viking passt einfach in keinen Schrank und das kommt dem Album sehr zugute. Mit dem Titeltrack Teutonic Invaders hat der geneigte Kaufentscheider auf jeden Fall ein ziemlich repräsentatives Stück der Kunst der Jungs.

 

Tracklist:

01. The Sound Of Times To Come
02. The Inverted Cross
03. Renaissance After Armageddon
04. Your Own Psycho
05. Grave New World
06. Winning Madness
07. Mors Et Corruptio
08. Teutonic Invaders
09. Hate You
10. ...Of Nocturnal Hearts
11. Metal And Beer

 

Bewertung:

8,5 von 10 Punkten

Weitere Informationen

  • Band: Axolotl
  • Album Titel: Teutonic Invaders
  • Erscheinungsdatum: 16.02.2013
  • Fazit: Mein Fazit: Unbedingt reinhören, das Album entpuppt sich spätestens beim zweiten Hören als echtes Juwel im Underground und wenn Axolotl jetzt noch live überzeugen kann (Beweis steht für mich leider noch aus), ist der Stahl gegossen!
Letzte Änderung am Freitag, 15 März 2013 08:46

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Axolotl Teutonic Invaders (Rough Mix)

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