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28 Feb

Sethnefer - Monolith

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Sethnefer - Monolith Sethnefer - Monolith Sethnefer

Den Doom’n‘Roll der alten Schule wiederzubeleben,  haben sich SETHNEFER auf die Fahne geschrieben und liefern passend dazu ihr drittes Full Lenght- Album „Monolith“ ab. Sieben Jahre nach dem letzten Album-Release der Formation aus Oldenburg sind die Erwartungen hoch, verspricht der Titel doch ein monolithisches Werk aus feinstem Doom. Ein weiterer Schritt Richtung gewünschter Weltherrschaft oder doch nur ein Album wie jedes andere? Das ist hier die Frage.

Bereits seit 1998 treiben SETHNEFER (bzw. damals noch Sascha Rauer als Ein-Mann-Projekt) ihr Unwesen in der Doom’n’Roll Szene und haben sich einen Ruf weit über Niedersachen hinaus erarbeitet. Zu Recht: Hat sich der Stil doch stets etwas gewandelt, blieb die Grundausrichtung der Band immer die Gleiche und überrascht hier mit einer sehr ausgewogenen Mischung, die sich mehr auf die Stärken fokussiert.  

„Ashes2Ashes“, der Einstieg in das Album, gibt sich von Anfang bis Ende als ein genretypischer Song, der fast schon etwas klischeeartig wirkt, zum Glück aber nie zu weit geht. Stimmige, Rock‘n’Roll- Gitarrenriffs und Sascha Rauers Growls, die wohl am ehesten im Death Metal-Bereich anzusiedeln sind, machen diesen Song zu einem äußerst gelungenen Opener. Nachdem „Black Angel“ etwas ruhiger zur Sache geht mit seinen überwiegenden Doom-Elementen, folgt mit „Mind over Matter“ der nächste Track, der ähnlich wie Ashes2Ashes durch seinen gewissen „Motörhead-Charme“ ein gewisses Hit-Potential hat. Mit seinem erstaunlich gut tanzbaren Refrain bleibt der Up-Tempo-Song ohne Zweifel nachhaltig im Kopf als wohl prägendster Song der schnelleren Gangart. Doch auch Freunde des Doom kommen nicht zu kurz. Mit „Soul Eater“ offenbart sich ein Epos der ruhigeren Sorte mit fast dreiminütigen Gitarrensoli am Ende, die sich gut der melancholischen Stimmung des Gesamttracks anpassen und die Spannung bis zum Schluss aufrechterhalten. Genauso episch gibt sich „In Honour“  als Nachfolger mit seinem ruhigen Akustikpart, der die Schwere perfekt ergänzt. Hier passt Rauers Gesang mit Abstand am besten zum Gesamtbild des Songs sowie zur Lyrik, soll doch durchweg ein rauer Ton vorherrschen.

Aber es muss noch lange nicht Schluss sein mit „schnell“, mit „Everything“ legen SETHNEFER noch einmal an Schnelligkeit nach und bieten eine weitere, wenig Anlass zu Kritik bietende Nummer nach. Es gibt wohl keine passendere Stelle in der Tracklist, wird hier doch die eher melancholische Stimmung der beiden Vorgänger aufgehoben, ohne jedoch zu optimistisch zu wirken, denn das steht der Band mit Sicherheit nicht. „Dead Inside“ beweist zudem zweifelsohne als eindeutiger Up-Tempo-Song, dass die Band sehr wohl beide Seiten beherrscht und auch ihre Art, Rock‘n‘ Roll mit Doom zu verbinden, seinesgleichen sucht. Auch wenn zugegebenermaßen spätestens hier der Gesang etwas zu monoton geworden ist und man sich ab und an nicht nur instrumentale Vielfalt wünscht.

Das Ende des Albums ist mit dem fast zehnminütigen Titeltrack „Monolith“ besetzt, welcher der schwermütige Meilenstein des Albums ist. Wie schon „In Honour“ fesselt der Song mit seiner Melancholie durchweg und zeigt, dass die Genregrenzen immer mehr verschwimmen. Ein Anspieltipp für jeden, der Doom liebt !


Tracklist:

1. Ashes2Ashes

2. Black Angel

3. Mind Over Matter

4. Soul Eater

5. In Honour…

6. Everything

7. Dead Inside

8. Monolith


Bewertung:  9 von 10 Punkten

Weitere Informationen

  • Band: Sethnefer
  • Album Titel: Monolith
  • Erscheinungsdatum: 23.07.2016
  • Fazit: SETHNEFER beweisen, dass sie keine Genregrenzen brauchen. Ihre Musik ist mit Rock, Death-, Doom- und Spuren von anderen Metal-Genres bestückt, wirkt durchdacht und ist unverkennbar SETHNEFER. Lediglich im Gesang könnte nach wie vor etwas mehr Variation nicht schaden und vielleicht ab und zu ein paar frische Ideen - ansonsten ein Anspieltipp für jeden, der offen für Neues ist und sich nicht vor Genre-Verschmelzung scheut.
Letzte Änderung am Mittwoch, 01 März 2017 16:01
Crimson

 

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