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18 Jan

Path 11 - A New Direction of Life

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A New Direction of Life A New Direction of Life Path 11

Ganz und gar nicht leicht zugänglich gestaltet sich „A New Direction of Life“ von Path 11. Ein durchweg melancholisches Stück Schwarzmetall vermischt mit allerlei Doom und Progressive Metal, der vorwiegend atmosphärisch wirkt. Das Ein-Mann-Project aus Bayern lädt zum 71-Minütigen träumen ein.

 Schon ab den ersten Minuten ist klar, dass dieses Projekt in keine Schublade passt und schon gar nicht nach Schema F spielt. Eine dichte Atmosphäre leitet den ersten und Titeltrack ein, welche sich auch immer wieder im Song wiederfindet, unterbrochen von schnelleren Parts mit teils ungewöhnlichen Gesang, der wohl eher im Death Bereich anzusiedeln ist. Gelungene Akustikparts lassen den Song durchweg interessant wirken und zerstückeln diesen keinesfalls so sehr, dass man zu sehr abgeschreckt wird. Jedoch neigt das Album hier bereits dazu, befremdlich zu wirken und beim ersten Mal Hören eher abzuschrecken als zu beeindrucken.


Der zweite Song „Notion of Emptiness“ überzeugt mit seinen melodischeren Gitarrenriffs sowie weiblichen Gesang in den Akustikparts zunehmend und kommt gerade gegen Ende nah an den Stil von Agalloch heran. Der häufige Wechsel zwischen elektrischer Gitarre mit gutturalem Gesang und den ruhigeren Parts gelingt hier erstaunlich gut und lässt trotz der Länge des Songs keine Langeweile aufkommen.  Gerade ab der Mitte des Albums mit dem Song „Hush“ werden die Wechsel seltener, dafür wird spürbar mehr Liebe ins Detail investiert, um die ohnehin schon fesselnde Hörerfahrung zu steigern. Die Death und Black Metal Einflüsse verschmelzen fließend, während die Doom-Note angenehm präsent bleibt und etwas Kerniges der Kompositionen beisteuert.

 

Während „I tear my Soul apart“ zu Beginn noch eher auf den klassischen Black Metal setzt und zeigt dass dieser auch durchaus beherrscht wird, schaltet „Living For You Means My Death“ einen Gang zurück und zelebriert in fast 12 Minuten Melancholie und Düsternis. Diese Stärke, keinen der Songs langweilig oder gestreckt wirken zu lassen, obwohl der kürzeste Song eine Spielzeit von etwas über 7 Minuten hat, lässt das Album trotz der bisherigen Laufzeit kein bisschen öde erscheinen. Die anfängliche Befremdlichkeit verliert sich spätestens hier komplett und freundet sich komplett mit der Melancholie des Albums an, wodurch man sich noch tiefer hinein versetzen kann. Der letzte Song des Albums „End is Beginning“ stimmt mehrheitlich ruhigere Töne an und kommt teils sogar etwas poppig daher, wodurch der Song positiv aufgelockert wird aber gleichzeitig die schwermütige, gedrückte Stimmung unterstützt wird. Auch der gezielte Einsatz der Frauenstimme in den sanft übergehenden Akustikteilen wirkt sich hier stimmig auf die Atmosphäre des ganzen Albums aus. Die Gesangserfahrung und Variation trägt über die komplette Scheibe einen gewaltigen Teil dazu bei, dass Abwechslung stets gegeben ist und Langeweile nicht aufkommt. 

 

Tracklist:


  1. 1. A New Direction Of Life
  2. 2. Notion Of Emptiness
  3. 3. Hush
  4. 4. I Tear My Soul Apart
  5. 5. Living For You Means My Death
  6. 6. End Is Beginning
 

Bewertung:


7,5 von 10 Punkten


Weitere Informationen

  • Band: Path 11
  • Album Titel: A New Direction of Life
  • Erscheinungsdatum: 28.07.2016
  • Fazit: Mit „A New Direction of Life“ gelingt ein melancholisches Stimmungswerk, das äußerst geschickt Black, Death und Doom vereint und trotz der enormen Songlänge jeden Track seine eigene, düstere Atmosphäre erschaffen lässt, die im Gesamtbild anfangs etwas befremdlich wirken, sich aber nach und nach zu einem stimmigen Gesamtbild vereinen. Damit schafft sich das Projekt um GroliG Maddox eine gewisse Nische und kreiert Einzigartigkeit, die man sich anhören sollte.
Letzte Änderung am Mittwoch, 18 Januar 2017 21:37
Crimson

 

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