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05 Jan

Frostreich - Join The Wind

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Join The Wind Join The Wind Frostreich

„Join The Wind“, so der Titel der aktuellsten Auskopplung des 1-Mann-Projekts „Frostreich“ liegt heute auf dem Seziertisch. Musikalisch finden wir uns hier im Post Black Metal wieder, welcher eine ähnliche musikalische Kerbe ins Holz schlägt wie zB „Harakiri For The Sky“, „Agrypnie“ und auch „Heretoir“.

Musikalisch sehr abwechslungsreich und – vor allem – mit Wiedererkennungswert, überrascht die Band aus Frankfurt ebenfalls mit einer durchaus druckvollen Produktion. Das Gesamtwerk kann über das aufstrebende Label „Geisterasche Organisation“ vorbestellt werden. Aber beeilt euch, der Release ist schon am 13.01.2017 und das Teil ist auf 100 limitiert.

Doch nun zum Kern des Ganzen:

„The Ever Giver“ beginnt mit einem melodischen Einstieg in einprägsame Rhythmen und entfaltet schon zu Beginn, dass Potential der Band mit wunderbar abgestimmten Vocals und einem – für mich – sehr interessanten Ende, was auch auf die Themen der Lyrik rückschließen lässt. Doch leider – und das ist für mich ein sehr großer Nachteil der Scheibe – wurden und werden die Lyrics nicht veröffentlicht, was mich daher nur spekulieren lässt, was inhaltlich angesprochen wird. Doch nun weiter im Takt mit dem Titel „Anxiety“, der mich direkt beim Start des Titels stark in Richtung „Agrypnie“ drückt. Vor allem, was den Gesang angeht. In Summe passiert es ziemlich häufig, dass ich gesangliche Ähnlichkeiten zu dieser Band entdecken konnte. Was aber nichts daran ändert, dass der Song stark nach vorn geht.


Im Anschluss folgt „Empty Again“. Wieder ein Titel, der mich vom Gesang und Musik an eine bekannte Band erinnert. Was aber nicht heißt, dass der Titel schlecht ist. Denn die Gitarren und auch die gesangliche Darbietung ist ordentlich platziert und findet Gefallen. Mit „Spirit Of The Lake“ wird es dann etwas ruhiger und atmosphärischer, bevor dann langsam in den Titel „Dear Light“ übergeleitet wird. Dieser Titel überzeugt ebenfalls mit einem klasse Refrain und weiblichen Clean-Gesang, der die Stimmung etwas unterstreicht. Ein Song der im Ohr bliebt und auch an dieser Stelle den für mich Interessantesten auf der CD darstellt. Hier stimmt einfach alles. Die Gitarrenarbeit und auch die gesangliche Untermalung. Mit „Join The Wind“ kommt der für mich schwächste Song als vorletzter Titel nochmal kurz vorbeigerauscht, um dann am Ende den Abschluss durch den Song „Leaving Those Traces“ erneut in rein musikalischer Form – wie „Spirit Of The Lake“ – zu präsentieren. Allerdings mit mehr Pfeffer und Druck in der Maschine, was dann das Gesamtkunstwerk zum Abschluss bringt.


Wer die eingangs erwähnten Bands klasse findet, ist bei „Join The Wind“ definitiv der richtige Adressat. Für mich gibt es hier und da aber kleine Abzüge in der B-Note. Das Schlagzeug wirkt etwas zu schwach auf der Brust (was den Sound angeht - von den Einsätzen und Ideen fügt es sich perfekt ins Klangbild). Ein rein musikalischer Titel hätte ausgereicht und – das eindeutig gravierendste – dass die textliche Nachvollziehbarkeit fehlt. Man kann zwar hier und da einzelne Passagen bei genauem Hinhören erkennen, aber ich will lieber auch wissen, was jemand sagen möchte. Aber alles in allem ein gut gelungenes Werk des Herren aus Frankfurt!


Titelliste:

01.The Ever Giver

02.Anxiety

03.Empty Again

04.Spirit Of The Lake

05.Dear Light

06.Join The Wind

07.Leaving Those Traces

 

Bewertung:

7 von 10 Punkten

 

Weitere Informationen

  • Band: Frostreich
  • Album Titel: Join The Wind
  • Erscheinungsdatum: 13.01.2017
  • Fazit: Wer die eingangs erwähnten Bands klasse findet, ist bei „Join The Wind“ definitiv der richtige Adressat. Für mich gibt es hier und da aber kleine Abzüge in der B-Note. Das Schlagzeug wirkt etwas zu schwach auf der Brust (was den Sound angeht - von den Einsätzen und Ideen fügt es sich perfekt ins Klangbild). Ein rein musikalischer Titel hätte ausgereicht und – das eindeutig gravierendste – dass die textliche Nachvollziehbarkeit fehlt. Man kann zwar hier und da einzelne Passagen bei genauem Hinhören erkennen, aber ich will lieber auch wissen, was jemand sagen möchte. Aber alles in allem ein gut gelungenes Werk des Herren aus Frankfurt!
Letzte Änderung am Freitag, 06 Januar 2017 13:09
Tim

 

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