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05 Jan

Dysylumn - Chaos Primordial (EP)

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Chaos Primordial Chaos Primordial Dysylumn

„Chaos Primordial“ lautet der Titel der neuesten EP der französischen Ausnahme-Formation Dysylumn. Ein schwerer Brocken, beinahe monolithisch, der zwischen Death und Black-Metal angesiedelt ist. Das Werk wird mit progressiven Ansätzen versetzt, welches ein variables und interessantes Bild zeichnet und sich durchgängig im Mid-Tempo Bereich bewegt.

Dabei kommt die auf knappe 30 Minuten und beeindruckt mich durch eine druckvolle Produktion, Detailreichtum und „Eingängigkeit“. Der wechselnde Gesang von Sébastien Besson, zwischen tiefen Growls und verzweifelten Schreien, die teilweise im „cleanen“ agieren bzw. variieren, zeigt ein weiteres Detail der Komposition, die dem französichen Duo zum Vorteil gereichen. Doch bevor man mit „Chaos Primordial“ (dem titelgebenden Track der EP) in die Vollen geht, bewegt sich Track „Dysylumn“ in einem etwas dissonanten Intro, welches als perfekte Einstimmung funktioniert. Ein klein wenig Noise hier verzerrte, langsam ausfadende Töne da– stimmungsvoll. Tiefe Gitarren, beinahe doomige Atmosphäre und noch tieferer Gesang, dazu eine melodiegebende Gitarre, mehr benötigt es nicht um den Hörer zu fesseln. Nach kurzer Zeit wird es noch abwechslungsreicher und die Variation „schnell/langsam“ wird zum großen Teil des Verlaufs von „Chaos Primordial“ beibehalten, allerdings in wohldosierten Mengen. Die Lead-Melodie taucht immer wieder auf und erzeugt eine graue, bleierne Schwere. Dies wird zum Schluß durch herrlich-dissonante Gitarren untermauert, bevor mit „Oeuf Cosmique“ nochmal in schnellere Gefilde gewechselt wird.


Blast, tolle Leadgitarren und wieder dieser unfassbar gute Gesang, der hier eher im Screaming und halb-cleanen angesiedelt ist, machen aus den viereinhalb Minuten das „Magnus Opus“ der EP. Generell wird hier eine Stimmung erzeugt, der man sich nur schwer entziehen kann. Gerade der Detailreichtum im Gitarrenbereich und abwechselnde Drum-Patterns verleihen den Songs eine leicht-progressive Note und das häufig Dissonante fügt sich nur allzu gut ein. „Régénération“ startet ebenso flott, verliert aber recht schnell an Tempo und die progressiven Drum-Elemente von Camille Olivier Faure Brac nehmen wieder mehr Raum ein. „Dysylumn“ verstehen es durch langsam/schnell und laut/lauter Dynamiken einen Spannungsbogen aufzubauen, dem man sehr gut folgen kann. Dies kommt dabei nicht zu plump rüber, so dass keine Abnutzungserscheinungen als Folge eintreten. Das Outro schließt die EP und besteht „nur“ aus einem einzigen Ambient-Part, der meinen Hörgenuss etwas mildert. Dies soll aber kein Grund sein der EP keine Chance zu geben.


Titelliste:

01 Intro

02 Chaos Primordial

03 Oeuf Cosmique

04 Régénération

05 Outro


Bewertung:

8,5 von 10 Punkten

Weitere Informationen

  • Band: Dysylumn
  • Album Titel: Chaos Primordial
  • Erscheinungsdatum: 01.10.2016
  • Fazit: 30 Minuten, zum Teil dissonante, experimentelle Musik, mit einer fantastischen Gesangsleistung und herrlichen Lead-Gitarren sowie facettenreiches Drumming ergibt eine grandiose EP, die jeden begeistern müsste, der sich auch nur im entferntesten als „nicht puristisch“ bezeichnet. Die Struktur der Musik und Produktion ergeben ein stimmiges Bild, wollen erkundet werden und man darf gespannt sein, in welche Richtung sich Dysylumn noch entwickeln.
Inlé

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