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18 Dez

Draugûl - Chronicles Untold

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Chronicles Untold Chronicles Untold Draugûl

Im Sommer schon erschien die Neuauflage von „Chronicles Untold“, dem dritten Album der heute in Schweden beheimateten Pagan/Viking Metal Band Draugûl. Wir haben uns vom trüben Winterwetter vor dem Fenster abgewendet, die Anlage lauter gedreht und uns das Werk genauer angehört.

 

„Chronicles Untold“ kommt in bester Pagan/Folk Metal Manier daher, das Intro schlägt volle Breitseite ein und entführt den Hörer ohne viele Umwege in die Mythenwelt des hohen Nordens. Nach dem ersten Schlag ins Gesicht wird „Vargens Förbannelse“ jedoch ruhiger - ein Auf und Ab, das sich konstant durch das gesamte Album zieht. Der gezielte Einsatz von Folkinstrumenten wie Nyckelharpa und Flöten bringt die richtige Portion pagane Töne in den Hexenkessel aus prägnanten Gitarren und soliden Drums ein. Hier hätte man jedoch etwas mehr an den Reglern spielen können - gerade hohe Töne klingen sehr kratzig und übersteuert, was auf Dauer anstrengend wird. Interessant und angenehm ist hingegen der Gesang, der immer wieder zwischen Clearvocals, Growls und ab und an auch Sprechgesang wechselt. Das verleiht den einzelnen Songs eine besondere Dynamik und die spärlich, jedoch passend, eingesetzte weibliche Zweitstimme stärkt das Klangkonstrukt zusätzlich. Das hat es auch nötig, denn aufgrund der prägnanten Höhen und fehlenden Bässe wirkt der Sound sehr eindimensional und blass. Die Melodien sind insgesamt eingängig und bedacht arrangiert, werden aber gerne mal zu oft wiederholt, sodass man immer wieder an den Punkt kommt, an dem man den Song gerne vorspulen würde.

 

Ein paar sehr schöne Stellen hat das Album trotz allem, so zum Beispiel das sehr naturnahe und pagane „Nordens enslighet“ (zu Deutsch „des Nordens Einsamkeit“). Die Flötenklänge zu Beginn erinnern ein wenig an The Legend Of Zelda - ob dies gewollt ist oder nur instrumentenbedingt ist, wer weiß? Der insgesamt ruhige Song mit pointiert eingesetztem Sprechgesang verschafft dem Hörer eine Atempause in dem ansonsten doch recht temporeichen Werk. Nur einen Song musste ich mir mit großer Überwindung anhören (Fans des Pagan Metal und mittelalterlicher Klänge wissen wahrscheinlich schon, von welchem ich schreibe): „Herr Mannelig“. Zwar ist die Version von Draugûl wirklich schön arrangiert und in jedem anderen Fall hätte ich die Arbeit gelobt, nur ist dieser Song inzwischen so oft vertont worden, dass man ihn leider, leider nur mit dem Wort „überflüssig“ bezeichnen kann. Immerhin das Outro, „Awakening the Forest Spirit“, versöhnt zum Abschluss wieder. Es kommt ähnlich ruhig wie „Nordens enslighet“ daher und bildet als langsames Instrumentalstück einen schönen Ausklang.

 

Zwar ist technisch sicher noch Luft nach oben, und auch am Mischpult wäre etwas mehr Feingefühl wünschenswert, aber an Gitarren und Drums wird schon ordentliche Arbeit geliefert. Der Gesang gestaltet sich angenehm abwechslungsreich, sowohl Growls als auch Clearvocals werden gut gemeistert. Besonders positiv fallen auch die Folkinstrumente auf. Wer zu Hause ein wenig an den Equalizer Einstellungen dreht, wird mit einem soliden und kurzweiligen Album belohnt.

 

Tracklist:

1. Vargens förbannelse

2. Dark Waters 

3. The Voice of Huldra

4. Nordens enslighet

5. The Jötnar Chronicle 

6. Herr Mannelig

7. Cry of the Vittra

8. ...in Dreams

9. Vargens förbannelse Pt. II

10. Awakening the Forest Spirit

 

Bewertung:

6,5 von 10 Punkten

Weitere Informationen

  • Band: Draugûl
  • Album Titel: Chronicles Untold
  • Erscheinungsdatum: 18.09.2015
  • Fazit: Zwar ist technisch sicher noch Luft nach oben und am Mischpult hätte man sich mehr Mühe geben können, aber wer zu Hause ein wenig an den Equalizer Einstellungen dreht, wird mit einem soliden und kurzweiligen Album belohnt.
Letzte Änderung am Sonntag, 18 Dezember 2016 17:36
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