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23 Okt

The Article - The Black Chapter

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The Article - The Black Chapter The Article - The Black Chapter Bloodboy

Im Sommer besuchten wir „The Article“ zum Interview während der Aufnahmen zur EP, nun rotiert das Ergebnis der Mühen, „The Black Chapter“, in meinem CD-Spieler. Zeit für einen Realitätscheck.


Schlank und schwarz kommt die EP im Digipak daher, auf dem Cover erwartet uns der „Dunkle Lord“, wie die Band schmunzelnd die Figur betitelt, die ihr auch den Bühnenbackdrop ziert. Den Hörer erwarten vier knackige Tracks, plus Intro und Outtro, also insgesamt knappe 16 Minuten Spielzeit. So wenig, schreit ihr? Nun, es handelt sich erstens um eine „klassische“ Vier-Track-EP und zweitens ist diese Veröffentlichung wörtlich nur das erste Kapitel von etwas weit Größerem.


„The Black Chapter“ ist ein Konzeptalbum, das dem Hörer eine Geschichte erzählt. Mit „March of Darkness“ wird der Hörer abgeholt und eingenordet auf das, was da kommen mag. Regen, Gewitter und Sturm künden von der heraufziehenden Dunkelheit, begleitet vom Trommeltakt. Nahtlos schließt sich der Opener „Fall of Empires“ an. Noch im Interview sagte mir Drummer Michael dazu:


Der erste Song heißt „Fall of Empires". Thematisch geht es um den Zusammenbruch bestehender Ordnung – eine Reflexion aktueller Krisen in der Welt.“


In tiefen, gutturalen Tönen bellt Frieder die Lyrics ein, zeichnet Bilder von marschierenden Armeen unter blutrotem Himmel. Rasende Drum-Attacken, Break, Neubeginn lassen Chaos ahnen. Die instrumentale Umsetzung der Erzählung funktioniert. Aufhorchen lässt bereits Philipps filigrane Gitarrenarbeit. Für mich, neben den sehr klar und satt abgemischten Drums, der Killer auf dieser EP. Es ist nicht so, dass die Vocals hier durch die immer präsente Gitarre degradiert werden, aber die feinen Melodien zeichnen in diesem und in jedem der folgenden Songs die Stimmung zur Geschichte. Mal eingekehrt verspielt, mal galoppierend virtuos....


Nach vier intensiven Minuten ist der Hörer angezählt. Michael berichtet weiter:


Der nächste Song führt den Hörer in die „Abyss". Es geht quasi hinunter in die Unterwelt. Thematisch ist der Song an die Geschichte von dem Fluss Styx angelehnt, der nach dem Tod überquert werden muss. Musikalisch hat das Lied Elemente, die galeerenartig, druckvoll und düster sind. „Abyss" unterscheidet sich von dem Opener „Fall of Empires" durch treibende und tragende Elemente, mit vielen verschiedenen Aufs und Abs.


Welcome to the Abyss“ beginnt schleppend, fast doomig. Sofort ist wieder Philipps Gitarre präsent, bevor der wilde Ritt in den Abgrund losgeht. Hier zeigt sich auch die Bandbreite von Frieders Stimme, der die Geschichte in teils tiefen Growls und teils keifend dem Hörer um die Ohren ballert. Immer wieder hält der Song inne, holt kurz Luft, um dann noch unerbittlicher und unaufhaltsam der Tiefe entgegen zu rasen


Mit dem dritten Song „Mount Purgatory" geht es thematisch wieder bergauf. Es ist der Berg des Fegefeuers, welcher dem Protagonisten Läuterung verspricht.

 

Mount Purgartory“ prescht gleich von Anfang an haltlos nach vorne. Dies ist die gefühlte schnellste Nummer auf der EP. Instrumente und Vocals scheinen sich ein Rennen zu liefern, überschlagen sich beinahe. Bis dann bei etwa 1:30 der Song langsamer wird, die Gitarre filigraner und verspielter, die Schwere des Aufstiegs musikalisch greifbar wird. Die Pause ist nur kurz, die Temposchraube wird sofort wieder angezogen. Leider bricht der Song für mein Empfinden zu plötzlich ab.


Und letztendlich folgt „War is Within". Der letzte Song bringt abschließend einen Twist in die Gesamtstory der EP. Möglicherweise spielt das bisher Erlebte alles gar nicht in der Welt da draußen, sondern in dir selbst -die Reise findet in dir statt.

 

Ein kurzes Gitarrenintro, bevor es The Article wieder krachen lässt. Alle markanten Trademarks der vorherigen Songs, die Bandbreite der Vocals, die Storyline der Leadgitarre, das satt abgemischte Schlagzeug sind wieder da. Frieder schreit und keift, was die innere Zerissenheit des imaginären Protagonisten sehr gut zum Ausdruck bringt. Dazu kommt ein ruhiger Part, begleitet von Akustikgitarren und Intonation eines lateinischen Verses, bevor der Song zu einem mächtigen Finale anschwillt.

Mit dem Outro „Ut Fieri“ schlägt The Article das schwarze Kapitel zu. Ein bewusster Fingerzeig auf das, was folgen soll.

Trackliste:

01 March of Darkness
02 Fall of Empires
03 Welcome to the Abyss
04 Mount Purgatory
05 War is Within
06 Ut Fieri

Bewertung:

7 von 10 Punkten

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Weitere Informationen

  • Band: The Article
  • Album Titel: The Black Chapter
  • Erscheinungsdatum: 06.10.2016
  • Fazit: The Article liefern mit ihrer Debüt-EP einen Einstand nach Maß ab, der Lust auf die weietren Kapitel macht. Für alle Freunde des moliösen Death Metal:zuschlagen!
Letzte Änderung am Montag, 24 Oktober 2016 08:12
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