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12 Jul

Frozen Ocean - The Dyson Swarm

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The Dyson Swarm The Dyson Swarm Frozen Ocean

Frozen Ocean? Noch nie gehört. Erstmal gucken: Gegründet Ende 2005 in Moskau, einziges Mitglied ist Varweel, bis dato 7 (!) Alben und diverse EPs und Splits veröffentlicht. "The Dyson Swarm" ist das vorletzte Album des One-Man-Projects, rausgebracht hats das deutsche Label Kristallblut Records, das die Langrille als Mischung aus "Electronic Dark Ambient, Post Black Metal, Dark Metal sowie anderen Stilen" beschreibt: Skepsis.

Nicht falsch verstehen, Fans dieser eher speziellen Art von musikalischer Unterhaltung werden mit Sicherheit auf ihre Kosten kommen. Gleich zu Anfang wird mit dem relativ monotonen Opener eine klaustrophobische und hypnotische Stimmung erzeugt, die sich durch die einzelnen Songs mit bis zu 9 1/2 Minuten Länge zieht. Die Basis eines einzelnen Songs besteht meistens aus einem Schlagzeug (Drum-PC) und Keyboards, vereinzelt kommen Synthesizer zum Einsatz.


Ein Gesang kommt auch nicht in jedem Stück vor, besteht aber aus krächzenden/stark verzerrten aber auch orchestralen Elementen, Growls kommen ebenfalls zum Einsatz. Insgesamt wirken die Stücke als vielschichtig, abwechslungsreich und vor allem sehr tief. Auf der Homepage ist ebenfalls folgendes zu lesen: Frozen Ocean "does not propagandize anything except Darkness and Death" und steht auch nicht für einen "modern fashion-like orthodox/religious devil-worshipping black metal trend". Und in der Tat: Hier wird kein klassischer Black Metal geboten, sondern ein Kompendium verschiedener Stile und Genre mit einem Gesang, der einen in die seelischen Abgründe des Komponisten mitreisen lässt. Auch wenn es gerade ein wenig schmerzt: Die epischen Passagen des Albums sind sogar FAST (!) mit solchen von BATHORY zu vergleichen! Ich selbst bin kein großer Fan dieser Art von Musik. Neutral betrachtet allerdings hört sich dieses Album nach mehr als nur unterproduziertem ukrainischen Schlafzimmer-Black Metal an, sondern nach einem Gesamtwerk, zu dem sich der Schaffende reichlich Gedanken gemacht hat und viel kreatives Potenzial hat einfließen lassen.


Anspieltipps für einen Bathory-Vergleich (wie gesagt FAST!):
6. The Dyson Swarm


Tracklist:
1. Syzygy
2. CE-4
3. Sloan Great Wall
4. SHGb02+14a
5. Exoplanet (HD 855512 b)
6. The Dyson Swarm
7. UDFj-39546284

Punktzahl:
7,5/10

Weitere Informationen

  • Band: Frozen Ocean
  • Album Titel: The Dyson Swarm
  • Erscheinungsdatum: 2014
  • Fazit: Ich selbst bin kein großer Fan dieser Art von Musik. Neutral betrachtet allerdings hört sich dieses Album nach mehr als nur unterproduziertem ukrainischen Schlafzimmer-Black Metal an, sondern nach einem Gesamtwerk, zu dem sich der Schaffende reichlich Gedanken gemacht hat und viel kreatives Potenzial hat einfließen lassen.

Medien

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