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26 Nov

Mooncry - A Mirror's Diary

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(18 Stimmen)
A Mirror's Diary A Mirror's Diary Uwe Jarling/Mooncry

Schon vor Veröffentlichung am 06.12.2013 liegt uns das neue Werk aus dem Hause Mooncry vor.  "A Mirror's Diary" ist bereits das dritte Full-length Album des Quintetts aus der Bodenseegegend seit Bandgründung 2006. Was der Nachfolger von "Legacy of Hope (2007)" und "Rivers of Heart (2010)" so alles zu bieten hat, lest ihr in folgendem Review.

Der erste Titel ist ja sowas wie die Visitenkarte eines Albums. Die Nachricht, die die Melodic Dark Metaller hier hinterlassen, ist unerwartet hart und schnell, ohne jedoch das symphonische Markenzeichen der Band zu vernachlässigen. "Burning Curtains" begrüßt den Hörer mit einem rasanten Streicher- und Schlagzeugintro, das recht schnell durch ein beinhartes Riffing ergänzt wird. Aus rauer Kehle steuert Sänger Sali die Vocals bei,
die bei diesem Song ein wenig an Johan Heegs markante Stimme erinnern. Von einer bestechenden Melodie getrieben ist der Refrain vom Klargesang und der genrebestimmenden Melodiösität geprägt. Das Tempo dieser Nummer ist unglaublich.


Danach wird es ein wenig ruhiger, aber nur ein wenig. Lateinische Choräle bilden das Intro zu Track 2 "Puppet Crow". Doch sofort nimmt der Song an Fahrt auf. Sali schimpft, schreit, röhrt, während seine Bandkollegen weiter dem Geschwindigkeitsrausch frönen. Die Musiker haben dabei aber den Song jederzeit im Griff. Nach "Defamed Pride", kommt als vierter Track "Scylla". Die Nummer ist inspiriert von dem Buch "Kinder des Judas" von Markus Heitz und erzählt aus der Ich-Perspektive aus der Gedankenwelt der Protagonistin "Scylla". Orientalische Klänge leiten den Song ein und geben so das Setting des Buches wieder.  Die Band hat zu diesem Lied auch mit großem Aufwand ein Video produziert, das gegenwärtig aber noch nciht veröffentlicht ist. Der Song ist insgesamt etwas ruhiger als die drei vorherigen Nummern, fügt aber nahtlos in das rauschhaft hohe Tempo, welches das ganze Album prägt. Der hymnenhafte Refrain bohrt sich ins Ohr und bleibt drin. Die Nummer ist fast ein wenig Power Metallisch ohne die dort häufig anzutreffende Plumpheit. Am ehesten kann ich einen Vergleich mit Rhapsody (of Fire) wagen.


Ähnlich den ersten drei Songs bleiben die nachfolgenden Lieder "Reflections of Lies" (fast eine Power-Ballade), "A Thousand Lives" (mit fettem industrial-mäßigen Intro und das orchestral-epische "Pictures of Thee" der Marschrichtung des Albums treu. Jeder dieser Nummern funktioniert auch für sich allein. Hintereinander gespielt, zeugen sie vom Können der Fünf, aber gehen doch ein wenig unter. Das soll jetzt aber wirklich keine Aussage zu den individuellen Qualitäten der drei Stücke darstellen. Die Nummer 8 bis 10 sind meine Lieblingstücke auf diesem Album. Track Nummer 8, "The Beast Within" als Ballade zu bezeichnen, wird dem Stück nicht gerecht. Es handelt sich um eine (im Vergleich) zu den anderen Stücken langsamere Nummer, instrumentiert fast ausschließlich mit Drums und Akkustik-Gitatrre. Dies schafft eine sehr intensive Atmosphäre. Schlüssel zu diesem Song ist jedoch der eindringliche und aufwühlende Gesang. Ein Stück über innere Zerissenheit, stimmig vorgetragen.


Lied 9 ist der Titeltrack des Albums und handelt von Selbstreflektion, anschaulich gemacht durch das Bild des Spiegels in welchem der Betrachter seine Reflektion sieht. Geradezu geisterhaft klingt hier das Intro, gefolgt von der körperlos anmutenden Stimme Salis. Danach entwickelt sich das Lied zum echten Stampfer, der wegen seiner klaren Rhythmisierung keine Nackenmuskulatur unberührt lassen dürfte. Es wechseln sich ruhigere und Bang-intensive Parts ab. Langeweile kommt hier keine auf. Als Ausklang begegnet der Hörer noch dem "Angel of Darkness". Tatsächlich eine "halbe Ballade", so Keyborder Enno, über einen gefallenen Engel auf der Suche nach Erlösung. Die kleine Geschichte, die dieser Song erzählt, wird untermalt von dem Heulen des kalten Windes. Die Erzählung wird eher leise vorgetragen, steigert sich an Intensität zum Refrain hin und gipfelt dort fulminant, wenn die Gitarren zu einem wilden Crescendo einsteigen. Man pumpt dazu rhythmisch seine Faust, nickt mit dem Kopf und tippt mit dem Fuß. Ich bin schon schwer gespannt ob die Jungs live halten, was sie hier auf dem Album versprechen.



Tracklist:

    01."Burning Curtains"
    02."Puppet Crow"
    03."Defamed Pride"
    04."Scylla"
    05."Reflections of Lies"
    06."A Thousand Lives"
    07."Pictures of Thee"
    08."The Beast Within"
    09."A Mirror's Diary"
    10."Angel of Darkness"


Bewertung:
 

Cover und Umfang (8/10):

- gezeichnetes Coverartwork Mit Logo der Band. Adas Artwork stammt wie das der Vorgängeralben von Uwe Jarling.

- "A Mirror's Diary" bietet 10 Tracks und knappe über eine Stunde Spielzeit


Abwechslung (7/10):

- Atmosphärische melodiereiche Songs

- Die Songs sind alle ähnlich aufgebaut und strukturiert, was das Album in der Mitte etwas schwächer erscheinen lässt.

- Individuell gehört aber alles starke Nummern.


Sound (9/10):

-        Klarer Sound, gute Produktion

    
Gesamtpunktzahl:
8/10

Release: 06. Dezember 2013

Label: CMM/SAOL

Genre: Symphonic Metal/Dark Metal

Weitere Informationen

  • Band: Mooncry
  • Album Titel: A Mirror's Diary
  • Erscheinungsdatum: 06.12.2013
  • Fazit: Fazit: Ein sehr gelungenes Album. Eine echte Weiterentwicklung zu dem Vorgänger, die insgesamt stimmig und nur wenige Schwächen offenbart. Gerade die letzten drei Nummern sind ein echter Hörgenuss.
Letzte Änderung am Dienstag, 26 November 2013 18:11
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